ATELIER OTTILIE GROSSMAYER
ATELIER OTTILIE GROSSMAYER       

Unter dem Titel „trotzdem hoffen“ eröffnet Ottilie Großmayer mit ihren Werken im Bildungszentrum St. Benedikt emotionale Räume.

„Nicht die Bilder illustrieren meine Texte, sondern die Texte reagieren auf die Bilder“, betonte Ottilie Großmayer am Mittwoch der Vorwoche bei der Vernissage zu ihrer Ausstellung „trotzdem hoffen“ im Bildungszentrum St. Benedikt. Die Ausstellungseröffnung wurde zu einem „Dreiklang“ aus Bild, Wort und Musik. Letztere steuerte Josef Prieler gekonnt mit Gitarre und Gesang bei, während Barbara Kampas aus Büchern der in Gmunden geborenen Künstlerin las. Ottilie Großmayer setzt sich in ihrer Arbeit nämlich auch bewusst mit Literatur auseinander und bearbeitet die Thematik der eigenen Identität aus unterschiedlichen Perspektiven, sowohl aus künstlerischen wie auch persönlichen Blickwinkeln.

„Die fein gezeichneten oder in Acryl gemalten Bilder spielen mit Spannung, Neugierde, aber auch mit Witz und Ironie. Dadurch entstehen Räume, die der Betrachter nach eigenen Erfahrungen interpretieren kann“, betonte die Künstlerin, für die der „rote Strich“ in ihren Zeichnungen Druck aufbaut und Bewegung stoppt. Gezeigt werden in Seitenstetten auch Exponate aus Bildserien wie „Haarspaltereien“, „Randbemerkungen“ oder „Vor Ort-Palermo Markt“.

Als kundige Kuratorin fungierte einmal mehr Margarethe Gruber. Sigrid Prieler eröffnete die Ausstellung mit den Worten: „Wir sind heute mit vielen Unsicherheiten, Widersprüchen und Herausforderungen konfrontiert. Die Bilder sind Wege zu Zuversicht, Menschlichkeit und Hoffnung.“ Die Ausstellung ist bis 20. April zu den Öffnungszeiten des Bildungshauses sowie nach Terminvereinbarung unter 07477/42885 frei zugänglich.

Druckversion | Sitemap
© Ottilie Großmayer